Dienstag, Juli 25, 2006

Wir sind wieder da

Wir sind also wieder da. Wir waren ein paar Tage im Osten und davor hatten wir Nele zu Besuch. Nele hat tierische Angst vor allen Tieren. Und so war es eine akrobatische Kunst Hund und Kind unter einen Hut zu bekommen. Aber es klappte schon. Sie hat sogar ab und an mal mit ihr Ball gespielt. Und so lange Gucci schön brav liegen blieb, war alles auch kein Problem. Den einen Tag waren wir im Märchenparadies und den anderen auf der Neckarwiese am Wasserspielpaltz. Ausserdem hatten wir unseren "Pool" aufgebaut und es uns gut gehen lassen.
Im Osten war es auch recht ruhig. Habe mein Buch fertig und noch ein zweites gelesen. Werde von beiden Büchern noch berichten. Heute Nacht sind wir die 456km in 3,5 Stunden gefahren. Es war also gutes durchkommen. Das einzig ärgerliche ist, dass wir nur heute schon zu Hause sind, weil Gucci eigentlich heute einen OP Termin hatte, der aber nicht stattfinden kann, weil sie eine Entzündung im Körper hat. Naja, so ist's Lebe ebe.
In der Küche mache ich gerade Kirschlikör. Naja, was heisst mache, ich habe ihn angesetzt. Das Rezept hab ich von Tante Evlyn bekommen und musste es gleich ausprobieren. Mal schauen was es wird.
Es werden dann auch noch ein Paar Bilder von Gucci beim Schwimmen in der Saale folgen. Ich bin aber gerade noch am runterladen.
Also bis dahin. Lasst es euch gutgehen und bis bald.

Freitag, Juli 14, 2006

Der Rest von heute …

Das ist das Ziel, der Rest von heute. Das heisst also im Klartext 7:10Uhr bis 14:00Uhr. Dann ab auf die AB und direkt nach FFM. Eissporthalle parken. Zu U-Bahn laufen. Die 50 (Kurzstrecke) drücken und mit der 7 oder der 4 zur Konsti fahren. Dort mit Annett treffen, sollte ich es bis vor 15:30Uhr schaffen (das wäre ein halbes Wunder, es ist Freitag und in zwei Bundesländern Ferienbeginn) dann zu KiTa laufen. Dann laufen wir zusammen zur FH wo die Diplomvergabe stattfindet. Hoffentlich bleibt es so kühl wie jetzt.
Nach der Diplomvergabe werden wir wohl noch auf die Bergerstrasse laufen um dort diese Buch über Afrikanische Märchen und Sagen zu kaufen. Oder ein anderes Buch dass in irgendeiner Weise mit dem Schwarzen Kontinent zu tun hat. Meine Mum hat nächste Woche Geburtstag.

Und nurn zu gestern. Ich war also gestern beim Tierarzt. Sie tippt auf einen Abszess. Ist sich allerdings nicht sicher, da er innerhalb liegt. Es könnte also auch eine verstopfte Analdrüse sein, die nach unten gerutscht ist. Auf alle Fälle bekommt mein Eselschen jetzt Schmerzmittel und Antibiotika. Nächste Woche muss ich zu Kontrolle hin und in drei Wochen haben wir vielleicht nen OP Termin, wenn alles klappt. Dann ist Gucci keine „ganze“ Frau mehr. Und bei der Gelegenheit werden sie dann, wenn es noch nicht besser ist, den Abszess (hoffentlich ist es nur das und nichts anderes) wegschneiden. Das mit geht das Urlaubsgeld drauf, aber das ist nur Geld ….

Mehr erst mal nicht. Vielleicht später noch was …. 7 Stunden und 9 Minuten

Donnerstag, Juli 13, 2006

Premiere

Da fahre ich heute Annett an den Bahnhof. Wir sehen auch noch überraschend Ute, die zurück nach Basel fährt. Und als ich gerade losfahren möchte bewegt sich mein Auto nach vorne. Da ist mir doch einer hinten auf die Stosstange gefahren und fährt weg. Glücklicherweise stand eine Frau gegenüber die alles gesehen hat und bietet sich als Zeugin an. Der Autofahrer hat „nur“ gedreht und ich hab ihn dann gestoppt. Als ich ihn auf den Auffahrunfall hinweise meint er, dass er es nicht war. Ich sag ihm, dass seine Autofarbe an meiner Stossstange ist und ich eine Zeugin habe. Er streitet es immer noch ab. Also rufe ich die Polizei. Dann wollte ich Ausweis und Versicherungsunterlagen von ihm und er hatte weder Führerschein noch Perso dabei. Prima. Spätestens da hätte ich die Polizei angerufen. Als er mir dann seine Versicherungsunterlagen gibt sehe ich, dass er ein SAP-Firmen-Auto hat. Was macht der dann so nen Stress? Es ist also nicht mal sein Geld.
Erste böse Vermutung: Er hat vielleicht keinen Führerschein
Zweite böse Vermutung: Er hat vielleicht jede Woche nen Unfall
Nun gut wir warten also, er, die Frau, die meine Zeugin ist und ich. Ich rufe auf noch meinen Papsi an, es kann ja nicht schaden einen KFZ-Meister dabei zu haben. Und siehe da. Kaum betritt ein Mann den Tatort sagt er, okay ich bin schuld ich war’s. Wo gibt es denn so was?!?!?! Nun gut. Der Unfall wurde von der Polizei aufgenommen und ich bin Fix und Alle.
Ich glaub mehr gibt es nicht zu berichten. Gestern hab ich Nachhilfe gegeben und danach war ich noch kurz bei Claude. Dann hab ich für Mama Tischbeine zugeschnitten, den Garten bewässert und Eiscaffee gemacht.
Heute sollte noch zum Tierarzt. Wenn ich es nicht schaffe, dann muss ich halt am Montag gehen. Können Hunde Hämoriden bekommen? Wenn ja, dann hab ich die Befürchtung, dass Gucci eine hat. Sie tut sich sehr schwer beim Kotabsondern. Entwurmt ist sie –daran sollte es also eigentlich nicht liegen … Ich werde es erfahren.
!!!!! Einer und der Rest von heute … !!!!!!

Die Prüfung ist rum - es ist alles überstanden ! Juhu ! Ich bin soooo stolz auf dich mein Schatz!

Mittwoch, Juli 12, 2006

Prüfungsstress

Annett ist total aufgeregt. Ich denke wenn sie könnte, dann würde Sie die Zeit um 24Stunden nach vorne drehen. Denn morgen um diese Zeit sind die mündlichen Prüfungen rum und sie hat es geschafft. Dann kann die ganze Anspannung und Last die sie jetzt schon ein paar Tage mit sich rumträgt von ihr abfallen. Nimmer lang Süsse und du kannst drüber schmunzeln.
Wir haben also gestern die Baumstammleiterutensilien für die Katzen geholt. Auf einem Hof in Eichtersheim auf dem auch 300 Schweine wohnen. Und eine magersüchtige Katze. Unglaublich wie dünn die war.
Habe gestern auch gelernt, dass die orangenen Blumen die bei der Vogeldtränke wachsen „Bettbrunserlin“ genannt werden und eine Art Ringelblume ist. Von Werner hab ich dann mal noch ein paar Samen von einer sehr grossen, dickstämmigen Sorte Sonnenblumen bekommen. Die kann ich dann nächstes Frühjahr aussähen.

Heute viel mir ein, dass ich mal wieder, es ist ja Sommer, meine Jonglierbälle und das Diabolo rausholen sollte und etwas üben. Wenn ich doch nur jemanden treffen würde, der mir das jonglieren mit vier Bällen beibringen würde. Auch beim Diabolospiel gibt es noch ne Menge Verbesserungspotential. Wenn jemand nen Tipp hat, her damit. Würde mich freuen!

Dienstag, Juli 11, 2006

Es ist Sommer

Das zumindest konnte man gestern auf der Neckarwiese ganz deutlich sehen. So viele Menschen bei den unterschiedlichsten Beschäftigungen; lesen, joggen, Volleyball, Fussball, lernen, labern, grillen, bootfahren, rudern, segeln, spazieren…. Als ich nach Hause kam war Annett ganz wirr vor lauter lernerei und da dachte ich es wäre angebracht, dass sie mal rauskommt. Also haben wir uns ne Decke geschnappt, was zu lesen, ne Flasche Wasser und sind mit dem Motorrad nach HD gefahren. Das war richtig schön. Die Kamera hatte ich auch dabei. Sobald ich die Bilder von der Kamera hab stell ich mal ein zwei ein … Stadt – Land – Fluss, das haben wir gestern auch noch gespielt. Das perfekte Spiel für unterwegs (bissl Gehirnjogging und Spass macht es auch).
Eben hat mein Schatz angerufen, es ist 10:02Uhr, sie hat ihre erste mündliche Prüfung hinter sich gebracht und ist fix und alle. Aber sie hat ne 2 bekommen. Was will frau denn mehr?
Heute werde ich Baumstämme holen gehen und im Vorgarten eingraben, dass die Katzen die perfekte „natürlich Treppe“ haben um aus und ins Büro hüpfen zu können. Was ma net alles macht ….

Und noch was zu meiner aktuellen Lieblingsrechnung: Drei und der Rest von heute

Montag, Juli 10, 2006

Wochenendbericht

Montag – endlich, die letzte Woche vor meinem/unserem Urlaub ist angebrochen. Erst mal nen Schluck Eiscaffee trinken und locker bleiben.
Mein Chef hat wieder eine Laune zum reinschlagen und nölt auch noch die Menschen am die echt was wegschaffen für uns. Es gibt Dinge, die kann und muss man wohl nicht verstehen.
Unser WE war gut ausgeplant. Am Samstag haben wir die Kommode geholt bei nem Kollegen und uns noch nen Sack voll Kirschen gepflückt. Hhhm lecker. Diese Woche werden wir mal nachfragen was es kostet, wenn die die Kommode tauchen (zum ablaugen, für die, die mit tauchen in Zusammenhang mit ner Kommode nichts anfangen können) lassen. Das ist echt ein schönes Stück und wenn die Lasur ab ist, und sie etwas aufgearbeitet ist, dann sieht die wieder top aus. Ausserdem hatten wir Besuch und haben eine FuBa, Whiskey (wobei ich den nicht trinke) und Zigarrenabend gemacht. Gemütlich war’s.
Annett musste mal wieder viel lernen. Aber bald ist es geschafft Süsse. Morgen, Mittwoch und Donnerstag mündlich dann ist auch diese Hürde genommen.
Seit über einer Woche schlafen mir an der rechten Hand drei Finger ein (Kleiner Finger, Ringfinger und manchmal auch der Mittelfinger). Das tut ganz schön weh und sau unangenehmen. Vor allem wenn man net einschlafen kann deswegen. Und das mit dem Tippen auf der Tastatur oder der Maus ist auch unangenehm. Ich seh mich schon während meines Urlaubs beim Arzt sitzen. Ich will aber nicht. Ich hoffe jetzt schon seit über einer Woche, dass es weggeht. Ich hoffe erstmal weiter. Was von alleine kommt, muss auch von alleine wieder gehen. Manchmal.

Freitag, Juli 07, 2006

T.G.I.F

Es ist Freitag. Juhu. Der Tag hat gut begonnen. Es ist nicht zu warm, ich bin recht spät aufgestanden aber ich habe meine Stechkarte vergessen. Naja, es gibt schlimmeres.
Gestern war ich im Uhrengeschäft und habe mir endlich mal ne neue Batterie in meine Camel-Uhr machen lassen. Jetzt muss ich nicht immer nur die schwarze Rotary anhaben, sondern kann auch mal wieder zu brauch wechseln.
Meinen Schatz hab ich gestern überrascht. Freudentränen sind doch die schönsten Tränen. So Momente erhellen die Tage doch noch um einiges mehr. Kuss meine Schöne!!!
Gegen 19Uhr sind wir dann noch „schnell“ zu Famila gefahren weil wir ein paar Sachen brauchten und gehofft hatten, dass endlich mal wieder Nutella im Angebot ist. Die spinnen doch die Römer. Im Angebot kostet es 0,99€. Regulär 1,69€ das ist doch Wucher. Dann gibt es halt immer noch kein Nutella.
Meine eine Nachhilfeschülerin hat eben angerufen. Mathe und Englisch 2,1 und in Deutsch 2,2. Na wenn das mal nichts ist. In den drei Hauptfächern wird eine 2 im Abschlusszeugnis stehen. Ich bin stolz auf sie (und auf mich) *grins*.

Ich möchte euch heute gerne an einem, wie ich finde, sehr tollen Lied teilhaben lassen. Es scheint makaber, aber macht man sich mal Gedanken über den tieferen Sinn, so liegt die Kernaussage doch darin, dass jedes Leben einen Sinn hat und nichts wirklich vergänglich ist.
Gehört habe ich das Lied vor einiger Zeit, am Welt Aids Tag, in der Paulskirche in Frankfurt. Vorgetragen wurde es dort von Jo van Nelsen. Zu finden ist es auf einer CD gesungen von Alix Dudel „Ich geh in’s Wasser“. Wer deutschen Chanson mag, der mag auch diese CD. Schöne Lieder mit tollen Texten.

In diesem Sinne – noch 5 Arbeitstage und der Rest von heute!!!

Die Raben

Wenn ich einmal tot bin und kalt,
der Körper müde und alt.
Oder jung - das was geschah,
war nicht das, was erwartet war.
Das Leben ist aus - vorbei.
Macht keinen Krach, macht kein Geschrei.
Gebt meinen Körper den Raben,
daß die Raben was zu nagen haben.
Fleischstückchen, die sie ihren Kindern bringen.
Und dazu sollt Ihr Choräle singen.
Meine Augen, mein weißer Nacken,
darin sollen die Raben hacken.
Gebt mich den Raben, daß sie was haben,
daß sie was kriegen, worauf sie fliegen.
Bloß kein Entsetzen, wenn sie sich setzen,
Ihr sollt mich nicht verbrennen, nicht vergraben.
Gebt meinen Körper, gebt ihn den Raben.
Nasenspitze, kleiner süßer Daumen,
geöffneter Mund, ein Stückchen vom Gaumen,
Wangenfleisch -
und singt, singt Choräle.
Der eine Rabe hackt die Kehle,
der and’re hackt in das Bein ein Loch.
Und Ihr singt - ihr singt immer noch!
Wenn ich tot bin,
nicht mehr am Leben,
sollt Ihr mich den Raben geben.
Brust und Bauch
und dicker, fetter Zeh.
Einer Leiche tut das nicht weh!
Vergeßt daß es mich gegeben hat.
Ich bin tot und die Raben werden satt.
So hab’ ich gelebt und im Tode noch
hacken die Raben in das Bein ein Loch.
So hab’ ich gelebt, gelebt.
So hab’ ich gelebt, gelebt.I
ch will, daß Ihr mich den Raben gebt.
Ich will, daß Ihr mich den Raben gebt.

Donnerstag, Juli 06, 2006

Müde bin ich

Kangaruh. Schliesse meinen Beutel zu. Mama lass das hüpfen sein, sonst k.....zt ich in den Beutel rein. Ich bin hundemüde. Oh jammer - ich bin sooo müde. Dabei bin ich gestern nicht mal spät ins Bett. Fernsehgucken war nicht wenn es regnet, dann regnet das Bild auch, weil wir ne Sat-Schüssel haben. Ich hab dann doch tatsächlich mein Buch fertig gelesen. Während des lesens hat es geblitz und gedonnert. Eigentlich der passende Rahmen für die letzten paar Seiten, wenn Napoleon nicht ein Fest aus diesem eigentlich, für die meisten von uns, traurigen Moment gemacht hatte. Ein gutes Buch. Kein einfaches, aber ein gutes Buch. Mit viel Ironie, Witz und auch Ernst geschrieben. Aber bildet euch ein eigenes Urteil.
Schweine müssen nackt sein - von Napoleon Seyfrath

Schweine müssen nackt sein - von Napoleon Seyfrath


Von der Provinz in die große Stadt. Die schwule Hauptfigur des Romans durchlebt in verschiedenen Regionen Deutschlands (Mannheim, Ludwigshafen, Frankfurt, Berlin...) eine zuweilen sehr stürmische Entwicklung. Schon früh verläßt er seine "provinzielle Heimat" im Pfälzischen (Bad D.), um anderswo die Geschichten zu erleben, von denen er bisher höchstens nur gelesen hatte. Und er erlebt sie. Dieses Buch beschreibt sehr eindrucksvoll das sich ständig ändernde Lebensgefühl der späten 70er und der 80er bis in die 90er Jahre und spart dabei nicht an Witz und Ironie. Vor allem eine gewisse Detaillliebe des Autors macht den Roman so liebens- und lesenswert. Dabei steuert das Geschehen auf einen tragischen Schluß, der aber seltsamerweise nicht unbedingt traurig stimmt.

Die "Zitty" sagte dazu: Ein praller, böse hingeworfener autobiographischer Roman eines schwulen Aidsinfizierten."Ein Geheimtip"

Hans Seyfarth, geb. 1953
Napoleon Seyfarth war eine Sau. Eine schwule Sau. Das hat er selbst gesagt. Der in Oggersheim geborene Mann, der eigentlich Hans hieß, starb am zweiten Dezember in seinem "Schloss Neuschweinstein" in der Motzstraße, Schöneberg. "Schweine", hat der Autor in einem Interview gesagt, "sind ein Symbol der Wollust. Außerdem sind sie auch schwul." Napoleon Seyfarth trug meistens eine rosa Plüschsau in Lederkluft mit sich herum. Und seine Autobiografie trägt den Titel: "Schweine müssen nackt sein". Jeder Satz, jede Geste des schwulen Schriftstellers enthielt mindestens eine sexuelle Andeutung - Seyfarth, die Provokation auf zwei Beinen in engen, weißen "Napoleon"-Hosen. Er wusste, dass sein Leben früh zu Ende sein würde. 1988 bescheinigte man ihm ein positives AIDS-Testergebnis, 1998 brach die Krankheit aus. So schillernd-schräg wie sein Leben inszenierte Napoleon Seyfarth auch sein Sterben - letztes Jahr kauften er und sein Lebensgefährte sich ein gemeinsames, historisches Grab auf dem St. Matthäus Friedhof in der Großgörschenstraße. "Den Gedanken, als katholischer Oggersheimer und jüdischer Düsseldorfer für ewig vereint in einem phallesk-pittoresken Grab auf einem prostestantischen Friedhof mitten im heidnischen Berlin zu liegen, fanden die beiden Dichter todschick", schrieb Seyfarth in einem Nachruf auf sich selbst.
Nach seinem Tod erhielten enge Freunde ein gelbes Postpaket mit dem Nachlass des ehemaligen Postbeamten. Darin befindet sich ein dicker Aktenordner mit ordentlich abgehefteten Lebensläufen, Bibliografien, Fotos, wissenschaftlichen Abhandlungen - und ein ebenso dickes Plastik-Schwein in Straps-Gurten.
Den Tod stellte sich Napoleon Seyfarth, der 1989 in Berlin eine Lesbe heiratete, als Orgasmus vor, als letzte große Penetration. Er sei ein Ausgehsüchtiger gewesen, bis zuletzt draußen im Leben und eigentlich viel zu lebendig, um zu sterben.

Mittwoch, Juli 05, 2006

Schade, schade, schade

wie fahren dann wohl doch nicht nach Berlin. Aber ist schon okay. Die Jungs haben super gespielt. Und die Frage "was wäre wenn...?" bleibt noch offen. Ich finde dass das Spiel überschattet ist von dem Aufruhr den Italien veranstaltet hat, der eigentlich Argentinien vorbehalten war. Italien hat sich meiner Meinung nach in etwas eingemischt, dass sie nichts angeht und die Folge war - Frings war nicht dabei. Es bleibt also offen "was wäre wenn...?" Die Nationalmannschaft hat toll gespielt, keiner hat sie so lange in dem Tunier gesehen und wichtig ist der Spass am Spiel und dass jede Menge Menschen so viel Freude an ihnen hatten. Gut gemacht!

Es ist unendlich warm. Wir haben 29,9Grad im Büro. Es ist erst mal 13:02Uhr. Ich glaub ich brauch einen Tischventilator. Aber bestimmt muss der extra genehmigt werden. Wegen Sicherheitsvorkehrungen oder Massnahmen. Das ist hier nämlich ein Irrenhaus.

Mein Buch hab ich immer noch nicht geschafft. Als ich gestern heim kam war ich so fertig, dass Annett und ich erst mal auf die Couch gefletzt haben und dumm-Fernsehen geschaut haben. Und ich bin eingeschlafen. Verdammt. Als ich aufgewacht bin war schon fast FuBaZeit. Und nach dem Spiel war schon sooo spät da musste ich wieder schlafen. Viel mehr gibt es heute nicht zu sagen. Ausser sieben Arbeitstage und der Rest von heute.

Dienstag, Juli 04, 2006

Heisssssss

Jetzt mal zum eigentlichen Eintrag für heute, Annett und ich sind gestern mit dem Motorrad rumgefahren. Bad Schönborn - Langenbrücken - Ubstadt - Bruchsal (dort das Schloss angeschaut und ich hab mich geärgert, dass ich keinen Foto dabei hatte. Perfektes Wetter und so schöne Bilder hätten die Botcha-Spielend Männer abgegeben.) Ubstadt - Langebrücken - Bad Schönborn - Östringen - Rettigheim - Malsch - Malschenberg - Rauenberg - druch die Weinberge zum Römerhof und wieder heim. Schön war's
Zu Hause angekommen hiess es dann erst mal vespern und dann noch um 20:30Uhr das Gitter vor dem Badfenster streichen. Mama hatte schon das Garagentor weiss gestrichen. Und wo wir schon mal dabei waren haben wir auch gleich noch die schwarze Umrandung im Treppenhaus gestrichen. Um 23Uhr waren wir dann fertig. Noch bissl TV geschaut (den Schluss von diesem Film Midsommer) und ab ins Bett.

Heute ist ja wieder FuBA angesagt. Ich hoffe, dass die Hetzbacken von Italienern verlieren. Was mischen die sich in Dinge ein die sie nichts angehen. Wenn das ganze von den Argentiniern gekommen wäre, hätte ich das ja noch verstanden. Aber warum muss denn ein Aussenstehender einmischen? Das finde ich echt den Hammer. Mögen die Spiele beginnen. Heute um 21Uhr in Dortmund das Halbfinale Deutschland : Italien.

Noch Arbeitstage und der Rest von heute .... und heute hat es 31,3°C im Büro

Help Desk...

ha dass ich nicht lache - das ist eher ein Chaos Desk.
Gestern wollte ich Auswertung in einem bestimmten SAP System (das nur für Auswertungen bestimmt ist) machen und kann mich nicht anmelden.
Erst dachte ich dass ich vielleicht mein Passwort vergessen habe und rufe beim HelpDesk an um es mir zurücksetzten zu lassen.
Der nette Herr erzählt mir dann, dass mein Account gelöscht wurde. Hä? Accounts werden nur gelöscht wenn man sich länger als ein Jahr in einem System nicht angemeldet hat oder die Löschung von einem Vorgesetzten ausdrücklich verlangt wird. Eine Ausdrückliche Löschung liegt aber nicht vor, da es weder einen Vermerk gibt, noch mein Chef irgendwas weiss! In die Bedingung mit dem Jahr nicht nutzen ist auch nicht erfüllt, da ich am 13. des letzten Monats noch mein Passwort geändert habe.
Jetzt ist heute und es hat sich noch nichts getan und der Herr Nummer zwei, den ich heute am Telefon hatte sagt nur, er kann da jetzt nichts dazu sagen, es ist in Klärung beim Administrator und der muss jetzt erst mal klären wie man bei so was vor geht.
Ich könnt schreien - jetzt muss ich meinem Kontroller und meinem Chef erklären warum ich die Auswertungen nicht machen kann. Manchmal frag ich mich echt ob mit mir was nicht stimmt oder mit den anderen. Wie kann man denn nur so arbeiten? Wie kann man denn fälschlicherweise einen Account löschen und sich dann fragen ob man den wieder anlegen darf? --> siehe Email
"Faru M hat eine Mail erhalten das ihr Account in K82 gelöscht wird, wenn Sie sich nicht innerhalb der nächsten 14 Tage anmeldet.Nun scheint hier aber ein Fehler passiert zu sein, da der Account im K82 noch da ist (letzte Anmeldung war am 25.09.2002) und dafür der Account im P82 gelöscht wurde obwohl hier die letzte Anmeldung am 13.06.2006 war. können Sie bitte prüfen wie es zu diesem Fehler gekommen ist?
die userid "xxx" wurde gelöscht, weil diese mit dem Attribut "Obsolet" gekennzeichnet war.
Wenn user mit "obsolet" gekennzeichnet sind, werden diese nicht über email gewarnt, weil dieses Kennzeichen ja absichtlich / Manuell gesetzt wurde.
können wir den Account einfach so wieder anlegen mit den vorhanden Profilen, die gelöscht worden sind?"

Das "blaue" sind nur Zitate aus den Mails - die Rechtschreibfehler waren schon so drin. So viel zum Thema Geschäft und in Ruhe arbeiten. Bei so viel Dummheit ist das manchmal eine Kunst.

Wenn die mir das Geld geben weiterhin geben würden, dann würd ich auch zu Hause bleiben ... echt jetzt. Mir wäre nicht langweilig. Ich würde dann ehrenamtlich arbeiten - bei der Tafel, oder so...

Montag, Juli 03, 2006

Montag - Monatsabschluss...

Nach einer sehr schlecht geschlafenen Nacht heisst es wieder schaffe.
Das Buch, das ich gerade lese hat mich zum heulen gebracht. Hans, dessen Spitzname Napoleon ist, beschreibt wie einer seiner Freunde an Aids stirbt. Diese Beschreibung der letzten Stunde ist so "nahe", dass ich "dabei" war. Emotion pur.
Heute werde ich das Buch zu Ende lesen und dann bekommt ihr einen Einblick und eine Wertung. Bis jetzt würde ich es jedem empfehlen.
Am Wochenende war nicht besonder viel los bei uns. Annett musste viel lernen und ich hab mich "unsichtbar" gemacht. Am Freitag haben wir den TV in die Terassentür gestellt und auf der Terasse gesessen und FuBa geschaut "Berlin Berlin wir fahren nach Berlin".
Viel mehr gibt es nicht zu berichten. Doch eines noch. Annett hatte ja ein Vorstellungsgespräch in KA. Sie könnte die Stelle auch haben. Aber weniger Gehalt bei fünf Stunden mehr arbeit als jetzt und mehr Verantwortung? Und an noch einem
möchte ich euch noch teilhaben lassen.
Ein Bild, dass ich am We bearbeitet habe und das mir persönlich sehr gut gefällt

Diese beiden Käfer standen tagelang so in HD. An einem der Tage (es war mal wieder einer Woche voller Coco-Termine) hatte ich die Kamera dabei und konnte es mir nicht nehmen lassen ein zwei drei Bilder zu machen.

Noch neun Arbeitstage und ich hab 3 Wochen Urlaub.....

Donnerstag, Juni 29, 2006

Ich könnte schreien ...

.... scheiss Männer Macht Arschlöcher!! Wenn die glauben, dass sie mir nen Fehler unterjubeln können den ich nicht gemacht habe, dann haben die sich aber mächtig geschnitten. Zum Glück hab ich das Protokoll gefunden. Und wenn die Materialnummer da nicht drauf steht, dann kann ich sie ja schlecht abändern. *aaaaaargh*

Sorry - musste grad mal mächtig Frust ablassen. Und jetzt der eigentliche Blogeintrag

Donnerstag - noch elf Arbeitstage und der Rest von heute...
Es ist gerade mal 11:05 Uhr und in unserem Büro hat es schon 28,6°C (Tendenz steigend)

Mit dem Motorrad durch die Gegend zu fahren ist einfach was schönes. Frau nimmt die Umwelt ganz anders auf als mit dem Auto. Jetzt muss ich nur noch einen Nierengurt für mein Schatzi kaufen. Und ein paar richtige Motorradhandschuhe, denn bisher hat sie noch die Leder-Erbstücke von Oma an. Und das geht auf Dauer nicht, sorry. Ich hab dann schon mal gestern bei Ebay geschaut und denke dort werde ich auch den Nierengurt bestellen. Für die Handschuhe fahren wir lieber mal zu Louis oder so.
Wir haben festgestellt, dass wir unbedingt mal mit dem Motorrad und der Kamera "Gässchenfahren" in Neckargemünd machen müssen. Auch Ladenburg ist sicher ein paar Fotos wert. Wenn jemand noch ne Anregung für ne schöne Stadt, die mit dem Motorrad und der Kamera ne Erkundung wert ist, Vorschläge sind gerne gesehen!

Unsere Familie hat dann gestern auch noch spontan nen Kurzbesuch bekommen. Auf dem Dilsberg ist die Hölle los. Ein stetes kommen und gehen.
Gell, Ö. War schön, auch wenn du bissl müde warst und wir sicher nicht geklingelt hätten, wenn wir gewusst hätten, dass du es bist *ha wer's glaubt* *g*
"wenn es Dich irgendwo gibt, dies ist dein Lied ....Bist mir so vertraut obwohl ich dich nie gesehen hab Und was du empfindest weiß ich ganz genau Kenn deine Gedanken nichts an dir scheint mir fremd zu sein Es ist wie wenn ich in den Spiegel schau "

Mittwoch, Juni 28, 2006

Fussball frei .....

heute ist kein Spiel - das mal zum Thema des Tages. Und es gibt doch echt Menschen, zumindest laut Radio, die deswegen "Hilfe" brauchen. Psychiater. *kopfschüttel* Haben die Entzug, oder was?

Es ist Mittwoch - noch zwölf Arbeitstage, dann haben wir endlich Urlaub.

Vorher heisst es für Annett noch pauken. Die mündlichen Prüfungen stehen an. Und morgen steht auch noch ein Vorstellungsgespräch im Kinderhaus in KA an.
Alles wird gut meine Süsse .....

Gestern abend waren wir im Helium und haben Geb. gefeiert. Mit unserer Familie. Und das mit den Kondomen müssen wir nochmal erörtern. Nicht nur Mann und Frau sollten so was in Gebrauch haben ! Du weisst ja, Kondome schützen... Zu Hause angekommen lief uns erst mal ein schwarzer Kater vor die Füsse. Hhhmm - der sieht aus wie Mikesch ... das ist Mikesch. Da ist der Kerl doch den ganzen Tag unterwegs gewesen, sein Bruder war brav im Büro mit seinem Frauchen und keiner hat es gemerkt. Naja, jetzt sind ja wieder alle da. Und der Hund freut sich ganz besonders und veranstaltet
erst mal ein Jodel-Konzert.

auch hab ich gestern mal wieder Nachhilfe gegeben und mich dann doch ein bisschen über die Mutter meines "Schützlings" geärgert. Ja glaubt die denn ich kann in 5 Doppelstunden Wunder vollbringen? In Mathe riesen Lücken stopfen und in Englisch. Wenn ich Lineare Gleichungen nochmal von vorne beibringen
muss (und das in der 10.Klasse) und feststelle, dass meine "Schülerin" so gut wie keine Vokabeln kann. Dann heisst das ne Menge Arbeit. Ausserdem mussten wir uns ja erst mal "beschnuppern". Ich musste rausfinden wie sie am besten lernt und wo ihre Defiziete sind. Und das in einmal die Woche 2 Stunden, das dauert.
Ausserdem kann ich auch nicht mehr, als sagen sie soll Vokabeln lernen, wenn sie es dann aber nicht macht und sagt, sie sooo viel zu tun hatte, dann kann ich es nicht ändern. Und wenn ich zu teuer bin, wobei ich nicht denke, dass 10Euro die Stunde zu teuer ist, dann muss sie sie halt in ne Schülerhilfe stecken. Die kommen dann aber nicht ins Haus und sind teurer. Nun gut, mal gucken wie sich das entwickelt.

So - ausserdem stelle ich fest, dass ich unbedingt früher ins Bett muss. Ich schaff sonst nicht mehr als 5-8 Seiten in meinem Buch, denn dann fallen mir die Augen zu. Und das ärgert mich, weil es doch ein so gutes Buch ist. Wenn ich es fertig habe, werde ich wieder davon berichten.

Lied, dass mir heute im Kopf rumspukt: Let it Be - the Beatles

Dienstag, Juni 27, 2006

Und der ist für meine Liebe! (R.M.R. - Liebeslied)

Rainer Maria Rilke - Liebeslied

Wie soll ich meine Seele halten, daß sie nicht an deine rührt?
Wie soll ich sie hinheben über dich zu andern Dingen?
Ach gerne möcht' ich sie bei irgendwas Verlorenem
im Dunkel unterbringen an einer fremden,
stillen Stelle, die nicht weiterschwingt,
wenn deine Tiefen schwingen.
Doch alles, was uns anrührt, dich und mich,
nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich,
der aus zwei Saiten eine Stimme zieht.
Auf welches Instrument sind wir gespannt?
Und welcher Spieler hat uns in der Hand?
O süßes Lied.

Für Familie, Spatzl, Bugs, Ö

Ich schenk dir einen Regenbogen rot und gelb und blau!
Ich wünsch dir was! Was ist denn das?
Du weisst es ganz genau

Ich schenk dir hundert Seifenblasen, sie spiegeln mein Gesicht
Ich wünsch dir was, was ist denn das?
Nein, ich verrats dir nicht.

Ich schenk dir eine weiße Wolke, hoch am Himmel dort
Ich wünsch dir was, was ist denn das?
Es ist ein Zauberwort

Ich schenk dir einen Kieselstein, den ich am Wege fand
Ich wünsch dir was, Du weißt es ganz genau.
Ich leg's in Deine Hand

Ich schenk Dir eine Sonnenblume, sie sagt: Ich mag Dich so!
Ich wünsch dir was! Was ist denn das?
Jetzt weißt du`s sowieso!

Montag, Juni 26, 2006

Sonne - Hagel - Sturm und Wolkenbruch

Hier ist das 1. Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau. Das Wetter:

Freitag: Sonnig - schlechte Fussballtips

Samstag: Immer noch sonnig. Immer noch schlechte Fussballtipps. Jetzt bin ich von meinem ersten Platz auf den letzten gerutscht. Mist.

Nach Frankfurt an den Flughafen fahren und Dörte, Marco, Nele und Niels abholen, die von ihrem nichts so berauschenden Urlaub aus Korfu zurückkamen. Es hatte wohl, so die Schilderungen, das Flair einer grossen Jugendherberge.
Ausserdem waren wir noch auf dem Markt an der Konsti und haben uns lecker Trinkjogurth gekauft.
Bis wir wieder zu Hause waren, war es soooo heiss. Ich hab dann erst mal lecker Eiskaffee gemacht und Mama und Annett damit versorgt. Dann hab ich noch für die ganz "Bag-aaaaasch" gekocht und wir haben FuBa geschaut. Den Jubel vom Marktplatz, wenn ein Tor gefallen ist, konnte man bei uns im Wohnzimmer, bei offener Terassentür, hören. Dann haben Pap und ich endlich noch mein Motorrad flott gemacht. *juhu*

Sonntag: Noch heisser. Fussballtipps immer noch nicht besser. Und jetzt (also an diesem Abend) haben meine lieblings Oranjes auch noch verloren. Erst die Elfenbeinküste und jetzt auch noch die Oranjes.

Nach dem Frühstück ist vor der Nachhilfe. Ab auf's Motorad (was für ein Fehler bei der Hitze) und nach Rot fahren. Englisch. Listening and Comprehension. Da ist's Madame fit. Wehe sie macht wir in Mathe "Schnuddel-fehler". Kaum zu Hause war erst mal coolen angesagt. Und dann kam das HIGHLIGHT für's WE.
--> Annett und ich sind zum ersten mal Motorrad gefahren. Wir also noch KA gefahren um zu schauen wo sie am Donnerstag wegen ihrem Bewerbungsgespräch hin muss. Nach etwas Rumgesuche haben wir die verflixte Nummer 16 auch gefunden. Zwischendruch gab es immer schon mal ein paar schöne Blitze zu sehen und es sah nach Wärmeentladungen aus. Dann kam noch der Donner dazu. Als wir tanken waren sah ich schon das Unheil kommen. Regen. Hab Annett also erst mal "gezwungen" die Regenhose anzuziehen (wir hatte nur eine dabei) und dann ging es auch schon los. Regen. Das war ja nicht so schlimm. Aber dann hab ich vor lauter Regen und neuer Umgehungsstrasse auch noch die richtige Abfahrt verpasst. Also sind wir über Speyer zurückgefahren. Höhe Landau kam dann aber der Supergau. HAGEL. Und was für welcher. Tennisballgrosse Hagelbrocken. Kein Auto mehr auf der B9. Alle haben versucht sich unter Bäumen zu verstecken. Ich auch, denn die Dinger haben schweinewehgetan wenn man sie abbekommen hat. Dann dachte ich aber, dass es doch sehr doof ist unter nem Baum zu stehen und hab das Motorrad weiter vorgeschoben am Seitenstreifen wo keine Bäume waren. (Lieber vom Hagel erschlagen als vom Ast) Kaum hatte ich den Gedanken zu Ende gedacht, kam hinter uns ein riesen Ast runter. "Glück gehabt" Dann wurde der Wind schlimmer und der Hagel noch stärker. Und ich hab dann doch wieder entschlossen lieber vom Ast erschlagen zu werden, als vom Hagel durchlöchtert. Also wieder unter nen Baum. Der Hagelschauer (heisst das so oder gibt es dafür nen anderen Namen) ahh - der Hagelsturm dauerte ne ganze Weile und ich hab dann auch noch sei ein Teil auf den Rücken bekommen. Zu Hause haben wir dann festgestellt, dass es nen tennisballgrossen Abdruck hinterlassen hat.
Irgendwann wurde der Hagel zu Regen und wir sind heimfahren. Zu Hause angekommen (bei uns war es bis dahin "20:40" noch trocken) nahm der Wind zu und der Regen kam zu uns. Für uns hiess das Badewanne und Fuba / Tatort schauen. Und ab in die Heia.

So - und nun ist auch schon wieder Montag. Aber hab ich schon erwähnt, dass ich in 19 Tagen, was dann 15 Arbeitstage wären, Urlaub habe? Drei Wochen!

Und noch was - wer ein paar mehr Bilder "gucken" möchte als die Paar hier, der sollte mal auf
http://www.catbaloo.homepage.t-online.de/
schauen, da gibt es noch einige mehr aus meinem "Ganz (All)Täglichen Wahnsinn"

Donnerstag, Juni 22, 2006

Ich bin schuld ... (Frosch, Aszendent Tausendfüssler)


... zumindest halb. Ich habe seit Dienstag letzter Woche ne Erkältung. Und da war mit net so richtig nach am PC sitzen und bloggen. Naja, wie frau so ist, dachte sie "was von alleine kommt geht auch von alleine wieder". Fehler. Es war dann wohl nicht so doll am We noch ein wenig im Garten zu werkeln und dann auch noch am Montag arbeiten zu gehen. Heisser war ich ja schon am Mittwoch abend. Die Stimme war dann am
Sonntag ganz weg. Im Geschäft flüsternd das Telefon abnehmen ist ganz witztig, weil der Gesprächspartner erst mal mit flüstert ;-)
Am Montag hatte dann ja auch noch mein Schatz Geburtstag und seit Freitag war ihre Mum da. Und Samtag kam dann auch noch Jana mit Freund. Die Bude war voll. Und ich war leidlich....
Naja, als ich dann Dienstag aufwachte nach ner halb wachen Nacht und nicht mehr schlucken konnte beschloss ich dann doch mal zum Doc zu gehen. Und jetzt weiss ich auch warum ich seit Mittwoch so schwitze. Habe mir vom Fachmann sagen lassen, dass das so ist weil ich kein Fieber habe, ich schwitze es einfach raus. Ist aber schon eklig wenn man immer das Gesicht und waschen muss und die Haare weil einem der Schweiss läuft. Nun gut. Jetzt bin ich also krankgeschrieben die ganze Woche. Muss so ekliges Nasenspray nehmen und zu allem Elend hat A. auch noch von C. und M. so ein Kräuterhexenbuch geschenkt bekommen (im Mittelalter hätte mal alle drei verbrannt). Und was macht sie meine gute. Sie geht in die Apotheke und lässt sich Tees mit seltsamen ingredients herstellen und
ich muss sie trinken. Und die schmecken sooooo gesund. Wenn's hilft.
Dafür hab ich ein weiteres Buch gelesen. Ein leicht leses Buch. ganz witzig.
Tina, die erfolgreiche Chefredakteurin der Fachzeitschrift 'Schrauben, Muttern und Gewinde' ertappt ihren Freund Hartmut, einen frustrierten Programmierer, auf schwulen Irrwegen im Internet. Als Hartmut in flagranti mit einem Kollegen im Server - Raum erwischt wird, muß er mir nichts, dir nichts einen mehrfachen Rausschmiß erleben: Sein Chef wirft ihn aus der Firma, Tina ihn aus der gemeinsamen Wohnung. Tina trauert der Beziehung nicht lange nach und findet zu ihrer Verwunderung Gefallen an der Hausgrafikerin. Weder Tina noch Hartmut ahnen, was das Schicksal mit ihnen noch alles vorhat, bevor die beiden Neuzugänge in der lesbisch-schwulen Welt so richtig flügge werden: glitschiger Whirlpool-Sex, New Yorker Lederkneipen, fliegende Tofu-Gnocchi, Hexenseminare, konservative Hausmeister , Mondbluteimer, Lederjacken-Einheitslock, schwule Obdachlose und das lesbisch-schwule Chorfestival als krönender Abschluß! In irrwitzigen Dialogen und mit paradox-verzwickter Situationskomik erzählt die Autorin die lesbisch-schwule Version der altbewährten 'Kriegen sie sich? Kriegen sie sich nicht?' - Komödie. Frech, witzig und gnadenlos komisch!